12. Aventiure - Wie Gunther Siegfried zum Fest einlädt


















All die Jahre bohrt es in Brünhild weiter. Weshalb trägt Kriemhild den Kopf so hoch? Ist ihr Mann doch in Brünhilds Augen ein Untertan Gunthers. Irgendwann hat Gunther die ewigen Sticheleien satt und er lädt Kriemhild und seine neue Verwandtschaft an den Rhein ein. Wieder gibt es Boten, die nach der Überbringung der Einladung reich beschenkt werden. Der Markgraf Gere ist dabei und überbringt die Einladung Siegfried persönlich. Siegfried zögert zunächst, da er die beschwerliche Reise fürchtet. Aber Kriemhild möchte der Einladung folgen. Auf den Rat seiner Freunde nimmt Siegfried tausend Männer mit. Unzählige Gewänder werden angefertigt, um standesgemäß vor den Burgunden aufzutreten. Als Siegmund davon hört, bietet er an mit hundert Rittern mitzureisen.
Die Boten werden reich beschenkt zurückgeschickt um zu berichten. Die Botengeschenke, die sie von Siegfried und Kriemhild bekommen haben, bleiben am Hof in Worms nicht unentdeckt. Ein Grund für Hagen, den Neid auf Siegfrieds Hort zu schüren.
Doch der Hofstaat freut sich. Gibt es doch wieder mal ein Fest vorzubereiten. Sinold und Hunold sind beschäftigt mit der Aufsicht über Truchsesse und Mundschenke und Küchenmeister Rumold hat seine Untertanen im Griff, die in unzähligen Kesseln, Töpfen und Pfannen die Speisen für die ankommenden Gäste bereiten.

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