13. Aventiure - Wie Siegfried mit seiner Frau zum Fest reist















Jetzt beginnt eine Reise, die glücklicher nicht beginnen und unglücklicher nicht hätte enden können.
Nach den umfangreichen Reisevorbereitungen verabschieden sich Siegfried und Kriemhild von ihrem Sohn. Er bleibt, wie es so üblich ist, zu Hause. Keiner ahnt, dass er seine Eltern nie mehr sehen wird. Und hätte Siegmund geahnt, was ihnen bevorsteht, wäre er wohl auch zu Hause geblieben. Zunächst beginnt alles ganz harmlos. Bei ihrer Ankunft in Worms werden alle ganz herzlich willkommen geheißen. Auch Gunther betont die frohe Stimmung, die durch die Gäste entstanden ist. Die Grußzeremonie verläuft freundlich und es werden viele Küsschen ausgetauscht. Natürlich dürfen auch die Schaukämpfe nicht fehlen, die bei solchen Anlässen üblich sind. Alles ist bestens und überall in Worms hört man Menschenmengen fröhlich lärmen. Am Abend beim Festmahl nimmt Siegfried seinen alten Platz an Gunthers Seite ein. Noch ist Brünhild ihm wohl gesonnen. Auch am nächsten Tag in der Messe, die Brünhild im Krönungsornat besucht, ist sie noch allen freundschaftlich gewogen. So geht das fröhlich weiter…
Bis zum elften Tag, da nimmt das Unheil seinen Anfang.
Bis dann ...

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